Herbstgedicht im Alpstein
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Format: 1:1
Ich stehe vor Tagesanbruch auf, die Luft auf etwa 2000 Metern ist kalt und klar. Rucksack, Stativ und Mittelformatkamera mit 45 mm sind alles, was ich dabei habe. Der Hang ist dünn mit Schnee bedeckt, und Gras gibt dem Vordergrund Struktur. Ich positioniere die Kamera niedrig und nutze die Hangdiagonale, um Tiefe zu schaffen.
Nebel zieht aus dem Tal und legt sich teils über die Szene, sodass nur Gipfelspitzen sichtbar bleiben. Mit 45 mm wähle ich Bildausschnitt und Bildaufbau, bis die Balance zwischen Nebel und Fels stimmt. Ich arbeite mit Blende f/11, niedrigem ISO und konservativer Belichtung, um Spitzlichter zu schützen.
Zwischen den Serien kontrolliere ich Aufbau und Licht. Das Morgenlicht sorgt für pastellartige Farben. Als der Nebel sich lichtet, packe ich zusammen; das Foto dokumentiert die Stunde und die Lichtstimmung.
