Tödi | Glarner Alpen
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Format: 1:1
Frühmorgens auf einem Absatz auf über 2.000 Metern Höhe bildet mein Atem kleine Nebel. Auf dem Stativ sitzt mein 200‑mm-Objektiv und darauf meine Mittelformatkamera. Mit dünnen Handschuhen arbeite ich an den Reglern. Ich setze den vergletscherten Tödi in die obere Bildmitte und staffle Vorder-, Mittel‑ und Hintergrund.
Im Live‑View fokussiere ich manuell, wähle f/8 und niedrigen ISO. Und nun zur Komposition: Linien, die zum Gipfel führen, und negative Räume im Himmel, die Ruhe schaffen.
Ich warte auf das Alpenglühen, löse Serien, prüfe in der 100‑%‑Ansicht und passe Fokus und Ausschnitt an.
