Cerro Torre gespiegelt in Patagonien, Argentinien.
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Format: 2:3
Als Landschaftsfotograf verfolge ich vor allem Komposition: Der Cerro Torre ist mehr als Motiv – er wird zum Drehpunkt, der dem Blick Tiefe eröffnet. Weil er sich im Wasser reflektiert, entsteht eine zweite Wirklichkeit, in der Berg und Landschaft zu einer einzigen, spiegelnd verbundenen Ordnung werden. In Patagonien aber verlangt diese Ruhe oft Geduld: Spiegelungen gelingen meist nur in kurzen Windfenstern, nach tagelangem Warten. Wenn sich das Gelände dann beruhigt, baut sich das Bild aus Ebenen und Linien – Fels und Vordergrund geben Gewicht, Schneebänder führen, und die Reflexion schließt die Szene mit stiller, fast zwingender Konsonanz.
