Nachts in der trockensten Wüste der Welt: die Atacama.
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Format: 2:3
Seit Stunden bewege ich mich bedacht im Staub der Atacama und suche die passende Perspektive, bis der meterhohe Kaktus im Sucher korrekt sitzt. Der Mond fungiert als Gegenlicht und hebt die Konturen des Kaktus klar hervor, während die Wolken langsam darüberziehen. Mit einer 30‑Sekunden-Belichtung beleuchte ich den Kaktus gezielt mit einer Taschenlampe, um Struktur, Stacheln und Narben sichtbar zu machen. Die lange Belichtungszeit fängt sowohl die Bewegung der Wolken als auch das schwache Mondlicht ein und verbindet so Atmosphäre und Detail. Das Ergebnis ist eine bewusst gewählte Komposition aus Licht, Perspektive und Zeit, die die karge Einsamkeit der Atacama dokumentiert.
