Nachts in der trockensten Wüste der Welt: die Atacama.
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Format: 2:3
Ein hoher Kaktus steht vor mir im Nachthimmel; ich sehe ihn als stillen Wachposten auf steinigem Grund. Sterne funkeln, und Wolken ziehen ruhig vorbei. Vor mir liegen raue Felsen und vereinzelte Büsche, deren Schatten die Oberfläche strukturieren.
Ich arbeite seit Stunden in der Nacht; ich liege oft auf dem Boden, halte das Stativ fest und suche nach Formen im Dunkel. Jeder Auslöser fixiert Details: die raue Haut des Kaktus, die Konturen des Himmels, das Zusammenspiel von Licht und Schatten. Und so trägt das fertige Bild leise Poesie – ein kleines Flüstern der Nacht, das zwischen den Stacheln und Sternen bleibt.
