Im Kondor-Tal in Chile: Basalt, Wasser, Schnee, Wolken und Wind – das sind Zutaten für die Stimmung im Bild.
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Format: 3:2
Ich halte das Fernglas kurz, senke es und richte die Kamera mit mittlerer Brennweite auf die schluchtartige Tiefe. Die Hände ruhen fest am Gehäuse, während scharfer Wind Kälte und feinen Sprühnebel über die Klippen treibt. Ich fokussiere eine Basaltkante im Vordergrund und wähle eine leicht unterbelichtete Messung, um Wolkenzeichnungen und Felsstruktur zu erhalten. Das Stativ steht sicher und beschwert auf dem zerklüfteten Vorsprung; Fernauslösung minimieren Vibrationen. Zwischen den Serien prüfe ich Histogramme und die Schärfe, denn der Wind rüttelt wiederholt am Stativ. Als die Sonne hervorbricht, öffne ich die Blende, fange Spitzlichter in der Gischt ein und warte auf den kondorähnlichen Schatten zur dramatischen Balance. Alle Fotos speichere ich wie immer im RAW-Format, um die bestmögliche Qualität zu erhalten.
